Foto: Kathrin Jargstorf    
 
Die Firma Rampelmann &
Spliethoff hat den Struktur-
wandel in der Landwirtschaft mitgemacht:
Als Landmaschinenbetrieb von
Karl Spliethoff und Paul Rampelmann im Jahr 1967 gegründet, setzt die "Trecker-
bude", wie der Betrieb im ostwestfälischen Beelen noch
gerne genannt wird, seit einiger
Zeit nun auf den Reitsport-
markt.

Neben dem Hauptstandbein Stahlhallenbau und dem Technikservice für Land-
maschinen ist der Reitbahn-
planer mit dem Namen
RS-Platz-Max seit rund acht
Jahren das Herzstück im
Betrieb - der rund 55
Mitarbeiter, davon neun Auszubildende, beschäftigt.
Der Planer hat eine patentierte Nachlaufeinrichtung, mit der Kurvenfahren sogar richtig
Spaß machen soll, und speziell angebrachte und geformte
Zinken, so dass mit dem Planer auch "heikle" Böden, wie zum Beispiel Textilfasermischungen
oder Böden mit Wabenmatten unter der Tretschicht, unproblematisch und je nach Wunsch in beliebiger Tiefe bearbeitet werden können.

Besonders stolz sind Paul Rampelmann und Paul
Spliethoff, der Sohn des Firmengründers, auf ihre Idee
des "Platz-Max-Rain". Ein
Planer, mit dem der Boden gleichzeitig bearbeitet und bewässert werden kann. "Die
Idee hatten auch schon
andere", sagt Paul Spliethoff.
Nur habe bislang keiner die Lösung gefunden, wie man den Wassertank auf dem Planer montiert, ohne dass sich der Planer unter dem Gewicht des
Paul Spliethoff und Paul Rampelmann
Paul Spliethoff (links) und Paul Rampelmann haben den
Platz-Max-Rain entwickelt
auf beinahe direktem Wege zu den Firmenchefs gelangen.
Und das, obwohl Paul
Spliethoff als Kaufmann und Paul Rampelmann als Land-
maschinenmechanikermeister Pferde lieber mit gesundem Abstand betrachten. Trotzdem kennen sie sich im Reitsport-
markt sehr gut aus - nicht nur im deutschen.

Mit dem Platz-Max-Rain wollen sie auch die internationalen Reitsportböden erobern. Die Messe Equiros in Russland sei ein guter Start gewesen, sagen die beiden. "Deutschland ist führend im Reitsport. Wir profitieren davon, dass andere Nationen gucken, was hier passiert."

Für den Vertrieb des neuen Steckenpferdes, dessen Prototyp vor einem Jahr auf der Pferd & Jagd in Hannover vorgestellt wurde, hat das Unternehmen extra noch einen weiteren Mitarbeiter eingestellt, im Bereich des Maschinenbaus noch zwei weitere Kräfte. "Eigentlich sind wir froh, dass die Wirtschaft im Moment relativ mau ist, sonst kämen wir mit der Produktion nicht nach", schmunzelt Paul Spliethoff.

Der Ausbau der Aktivitäten auf dem nationalen und inter-
nationalen Reitsportmarkt steht an oberster Stelle auf dem großen Programm der beiden Firmeninhaber. Auf der inoffiziellen Vorhabenliste steht laut Paul Rampelmann vor allem eins: Weg von dem Image als "Treckerbude".

Katrin Jargstorf

Pferdebetrieb November 2004
Wassers zu tief in den Boden eingräbt. Die Lösung aus dem Hause Rampelmann &
Spliethoff ist zum Patent angemeldet: Der Wassertank liegt dabei nicht auf dem
Planer auf. Über drei verschie- dene und unabhängig voneinander zu bedienende Düsenreihen gelangt das
Wasser je nach Wunsch in
die Tretschicht und auf die Bodenoberfläche.Dass sie
nicht den preiswertesten
Planer anbieten, wissen Rampelmann und Spliethoff.
Sie sehen ihren Platz-Max-
Rain als flexible Alternative
zur Beregnungsanlage - der Planer kann sowohl in der
Halle als auch draußen eingesetzt werden.

Im Westfälischen hat ein
Betrieb wie Rampelmann & Spliethoff den Vorteil, dass
fast alle Mitarbeiter irgendwie mit, neben und zwischen
Pferden aufgewachsen sind. Einige der Angestellten reiten selbst, alle kennen Reiter -
so dass die speziellen Problemstellungen bei den Reitplätzen und -hallen

Internetagenur,Webdesign, eCommerce, Content Management, Website-Analyse