Wer gut plant, hat mehr vom Reiten. Deshalb unterzog die
Redaktion sechs Bahnplaner in unterschiedlichen Preis-
kategorien einem Praxistest.
Der Boden der Testhalle bestand aus feinem Sand mit einem
hohen Anteil an Textil-
schnitzeln. Vor jedem neuen Testlauf wurde er mit einer Walze
auf einer Fläche von
20 x 20 Metern künstlich verschoben
und dann wieder verdichtet, um einen Normal-
betrieb zu simulieren.
Erster Testkandidat war der RS-Platz-Max der west-
fälischen Firma Rampelmann & Spliethoff, der in
fünf Arbeitsbreiten gebaut wird.
Die Redaktion testete
die kleine, 1,60 Meter breite Version. Besonderheit: Sie
läßt sich auch an Stall- schlepper, etwa den Schäffer-Knicklader
(Test in Heft 6/2003) ankoppeln, braucht also nicht unbedingt
einen Traktor.
Die in zwei Reihen versetzt angeordneten Striegelzinken lassen
sich zentimetergenau justieren (wichtig für Beläge
auf einer kratzempfindlichen Unterschicht). Das Planier-
schild dahinter zieht den gelockerten Boden glatt und ebnet
Löcher ein. |
Eine Krümlerwalze soll schließlich
letzte Brocken verteilen und ebnen.
Der Platz-Max schaffte die abgesteckte Strecke in vier
Minuten. Besonders bei schneller Fahrt wirkten die Striegelzinken
wie ein Quirl und mischten Sand und Textilschnitzel hervorragend.
Nur bei größeren Belagwellen vor allem vor
den Ecken versagte das Planierschild;
ein Hufschlagräumer
(gegen Aufpreis ab 174 Euro) ist also unbedingt zu empfehlen.
Große Pluspunkte sammelte der Platz-Max bei der
Ver-
arbeitung: Der geschweißte, stabile Rahmen wirkt
unverwüstlich, die Konstruktion extrem robust. |
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Weiterer Vorteil: Die
Striegel-
zinken gibt es in jedem landwirtschaftlichen Katalog
als Serienteile. Sie lassen
sich also bei Verschleiß
preiswert austauschen.
Fazit:
Von allen getesteten Planer
läßt sich der Platz-Max am genauesten
justieren, ist also
auf fast allen Böden einsetz-
bar. Empfehlenswert
ist
er besonders auf mehrschich-
tigen Böden, weil
er die Trennschicht schont.
Mit dem kleinen Modell muß naturgemäß intensiver planiert werden,
weil er größere Sandberge nicht im ersten
Anlauf bewältigt. Je
breiter nämlich der Planer, desto schneller ist die Arbeit erledigt und
desto leichter lassen sich Hügel einebnen. |
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RS-Platz-Max:
Zinken, Schild und Krümlerwalze ebnen den Weg.
Das absenkbare Fahrgestell ist praktisch, kostet
aber extra. |
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Er kann also in einem
Aufwasch planieren und beregnen,
zugleich wird die üblicherweise staubige Planierarbeit
deutlich komfortabler. Das Wasser
wird mit den Zinken tief
in
den Boden gemischt, der
ebene Boden nochmals von
den hinteren
Düsen
befeuchtet.
Die Düsen können einzeln geöffnet werden.
So gelangt |
das Wasser
nach Bedarf nur in die Tiefe (Düse vor den Zinken)
oder an die Ober-
fläche (Düse nach der
Walze). Das spart Wasser
und Zeit.
Bei Einsatz aller Düsen war die Testfläche
nach knapp
fünf Minuten gut beregnet,
was den 400-Liter-Tank
leerte. Eine praktische Nachfüllmöglichkeit
mit möglichst großem |
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Schlauchdurchmesser
sollte
bei Hallen-Neubauten also
gleich mitgeplant werden.
Ersetzen kann der
Platz-Max-Rain eine (viel
teurere)
separate Beregnungsanlage im
Sommer nur bei täglichem
Einsatz. Dann allerdings ist
die einfallsreiche
Kombi-Konstruktion
aus Westfalen ihr Geld wirklich
wert. |
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